ein satirischer Roman

 

Einst hatte der Wechsel der Gezeiten das Fischerdorf Steerhörn
halbtags zur Insel gemacht, was bei den Bewohnern in ihrer
Abgeschiedenheit verständliche Spuren in ihrer Wahrnehmung
zurückließ. Aber so lange man zurückdenken konnte, war dieser
Ort- abgesehen vom üblichen Klatsch und Tratsch - eine erbauliche
Idylle gewesen, bis, ja bis eine betörende Schönheit auftrat, die
alle Männer bis in ihre erotischen Träume verfolgte und bei den
Frauen bohrende Eifersucht weckte. Als eine Leiche gefunden wurde,
geriet das Dorf in helle Aufregung, als hätte der Teufel in die Suppe
gespuckt. Der alte Doktor Rabanus Knoche kommentiert das alles
mit sanfter Ironie, nachsichtigem Spott und einem Hauch Frivolität.